Tabata

Tabata ist kein fernöstliches Gericht. Es ist vielmehr eine spezifische Form des Intervalltrainings im Sport. Dieses wird in einem hohen Intensitätsbereich durchgeführt.
Zurückführen lässt sich dies auf Professor Izumi Tabata, der im Jahre 1996 eine Studie mit Olympischen Eisschnellläufern durchgeführt hat. Ihre Leistung ließ sich durch das entwickelte Tabata Training maßgeblich steigern. Besonders die maximale Sauerstoffaufnahme und die anaerobe Leistungsfähigkeit konnten erhöht werden.

Die kurzen und intensiven Einheiten trainieren insbesondere das gesamte Herz-Kreislauf-System. Dabei wird die aerobe und auch anerobere Leistungsfähigkeit im Ausdauersport verbessert. Ursprünglich wurde dieses Training für die erwähnten Profisportler ausgelegt. Mittlerweile ist es aber auch im Gesundheits- und Freizeit Sport angekommen.

Die Grundlage des Trainings ist eine Kombination von Kraft- und Cardio-Einheiten. In der Regel besteht ein Tabataintervall aus 8 einzelnen Intervallen á 20 Sekunden. Dabei wird mit der maximal möglichen Intensität trainiert. Parallel sollte in jedem Intervall eine Anzahl von 12-15 Wiederholungen durchgeführt werden. Nach den 20 Sekunden Belastung erfolgt eine 10-sekündige Pause. Die Ruhephase zwischen den einzelnen Intervallen ist also kürzer als die Belastungsphase. Daher werden die Übungen auch zunehmend schwerer. Meistens wird nur eine Serie von Tabata durchgeführt. Dies lässt sich mit der hohen Belastungsintensität begründen. So dauert ein Tabata-Intervall 4 Minuten.

Wer also wenig Zeit hat und viel erreichen möchte kann mit Tabata erfolgreich sein. Wichtig ist aber eine gewisse Grundfitness und Leistungsfähigkeit mitzubringen. Wer komplett ungeübt ist, sollte das Tabata-Training nicht von Beginn an als Trainingsmethode nutzen.