Das Chakra-Modell

Laut Duden ist ein Chakra „nach indischer Lehre eines der (sieben) Zentren spiritueller Kraft im menschlichen Körper“.

Das Wort „chakra“ bedeutet übersetzt „Rad“, „Kreis“ oder „drehendes Energiezentrum“. In der Yogatradition versteht man unter dem menschlichen Wesen nicht nur die körperliche Hülle, sondern geht davon aus, dass wir aus Energie bestehen. Die Chakren sind also als (Knoten)Punkte zu verstehen, in denen sich besonders viel Energie (prāṇa) zentriert, bewegt und speichert.

Sie sind nicht von materieller Natur und somit nicht für das menschliche Auge sichtbar, daher sind sie für die meisten Menschen schwer zu (be)greifen. Dass wir sie nicht sehen können, heißt aber nicht, dass wir sie nicht spüren oder wahrnehmen können.

Die sieben Chakren in unserem Körper sind:

Kronen-Chakra (sahasrāra) – Kronenchakra

Stirn-Chakra (ājñā) – zwischen den Augenbrauen (drittes Auge)

Kehl-Chakra (viśuddha) – in der Kehle

Herz-Chakra (anāhata) – im Herzraum

Solarplexus-Chakra (maṇipūra) – im Solarplexus

Sakral-Chakra (swadhishtana) – am Kreuzbein

Wurzel-Chakra (mūlādhāra) – am unteren Ende der Wirbelsäule