IoT-Angebote – Fluch oder Segen?

Internet of Things-Angebote (Internet der Dinge) sind das wichtigste Zukunftsfeld unserer Wirtschaft. Dabei vernetzen sich Gegenstände mit dem Internet, welche dann selbstständig über dieses kommunizieren können. Schon längst handelt es sich nicht mehr rein um die üblichen Endgeräte wie Handy, Tablet und Co. Es vernetzen sich Fernseher, Spielekonsolen, Uhren und künftig grundsätzliches jedes Gerät, das mit einem Sensor ausgestattet wurde. Sie können über ihre Kommunikation sogar verschiedenste Aufgaben für ihren Besitzer durchführen. So sind unter anderem eine allgemeine Informationsversorgung, automatisierte Bestellungen oder auch Warn- und Notfallfunktionen möglich.

Die ersten Schritte sind auch in der Fitness-/Gesundheitsbranche gemacht:

T-Shirts, Stirnbänder oder Mützen sind etwa in der Lage, ihren Besitzern einen zu hohen Blutdruck oder ihr Stresslevel zu melden. Die jetzt schon oft eingesetzten Fitnesstracker messen diverse Aktivitäten oder auch Erholungs- sowie Schlafphasen. Daraus entstehen immer wieder sogenannte Health- und Fitnesscommunities, in denen sich die Verbraucher austauschen können. Zudem werden dort häufig kostenfreie oder auch kostenpflichtige Zusatzangebote zur Verfügung gestellt.

Zirka 40 Prozent der Deutschen haben mindestens eine Selbstvermessungsapp auf ihrem Smartphone (z. B. Kalorien- oder Schrittzähler-App). Dreiviertel dieser nutzen sie auch aktiv.

Die Entwicklung ist klar: zusätzliche Angebote für den Endverbraucher, überregionale Vernetzung mit anderen und zudem eine gewisse Unabhängigkeit. Dabei darf aber der persönliche Kontakt zu Trainer & Co. nicht verloren gehen, um auch sicher professionell betreut und begleitet zu werden.