Wer kennt ihn nicht – den Stress?!

Das Wort „Stress“ hört man in den letzten Jahren immer häufiger in unserem Sprachgebrauch. Aber warum eigentlich? Denn Stress gibt es schon länger, als es die Menschheit überhaupt gibt.

Vor Jahren fand sich der Begriff besonders in der Manager-Szene wieder. Zeitweise war ein Manager kein guter Manager, war er nicht vom Stress geplagt oder sogar gleich von einem Burnout betroffen. Doch woran liegt es, dass der Stress in unserem Alltag an Präsenz zunimmt? Und ist er gleich immer schlecht?

Dazu ein klares Nein! Stress hat nämlich zwei Gesichter oder eher zwei Waagschalen, die es gilt ausgeglichen zu halten. Die positive Seite – Eustress – ist gut für uns. Er hilft uns kurzfristig leistungsfähiger zu werden und Herausforderungen gut zu meistern. Dem entgegen steht der Distress, der langfristig nicht den besten Einfluss auf uns ausübt. Welcher Moment von welcher Stressart dominiert wird, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hat oft einen fließenden Übergang.

Wir Menschen sind grundlegend in der Lage Stress abzubauen. Leider verlernt unser Körper diese Gabe/diesen Mechanismus immer mehr. Da heißt es aktiv gegensteuern! Und wie? Ganz einfach: immer mal wieder kleine Auszeiten im Alltag schaffen, auf eine ausgewogene Ernährung achten, sich ausreichend bewegen und manchmal auch 3 grade sein lassen. Wer bereits Anzeichen einer Überlastung spürt – Herz-/Kreislaufbeschwerden, Kopf-, Nacken, Rücken- Gelenksprobleme, Verstopfung/Reizdarm, unkontrollierbare Symptome wie Zuckungen, Schlafstörungen, chronische Müdigkeit,… – sollte auf sich selbst ein besonderes Augenmerk richten!!

Erlernen Sie eine Entspannungsmethode, arbeiten Sie an Ihrem Zeitmanagement, lernen Sie Nein zu sagen und erlauben Sie sich, im Zweifelsfall professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.